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Wer einen Aufsitzrasenmäher kaufen möchte, sollte sich vorher gut informieren. Hier gibt es teils große Preisunterschiede. Vor allem im Internet findet man das ein oder andere Schnäppchen im Vergleich zum Aufsitzrasenmäher aus dem Baumarkt oder vom Fachhändler. Auch sollte man sich die Frage stellen, ob man einen neuen Aufsitzrasenmäher kaufen oder lieber auf einen gebrauchten Aufsitzrasenmäher setzen soll. Hier heißt es also genau hinschauen.

  1. Wann lohnt sich ein Aufsitzrasenmäher
  2. Wie unterscheiden sich Aufsitzrasenmäher und Rasentraktoren
  3. Kriterien für den Kauf von Aufsitzrasenmäher oder Rasentraktor
  4. Auf was Sie beim Kauf eines Aufsitzrasenmähers achten sollten

Wann lohnt sich ein Aufsitzrasenmäher

Ein Aufsitzmäher lohnt sich bereits ab einer Rasenfläche von 500 qm. Hierbei ist es wichtig das die Rasenfläche einigermaßen gleichmäßig und nicht mit vielen Hindernissen bestückt ist. Diese könnten beim Mähen nämlich sehr stören. Wenn sie zum Beispiel viele Beete oder Bäume auf ihrer Rasenfläche haben, wird es mit dem Aufsitzrasenmäher evtl. schwierig die Rasenfläche effizient zu mähen. Achten sie also vor Kauf darauf, dass sie sich mit dem Rasenmäher gut über ihr Grundstück bewegen können.

Wichtig ist auch, dass sie einen geeigneten überdachten Platz für ihren Aufsitzmäher zur Verfügung haben, Solange der Mäher nicht benutzt wird, sollte er trocken stehen. Vor allem im Winter empfiehlt sich hier ein trockenes Plätzchen in der Garage oder in einem Schuppen, damit man auch länger etwas von seiner Neuanschaffung hat.

Wie unterscheiden sich Aufsitzrasenmäher und Rasentraktoren?

Die Unterschiede zwischen einem Aufsitzmäher und einem Rasentraktor sind mittlerweile hinsichtlich der Mähergebnisse kaum noch festzumachen und auch preislich vermischt sich das Ganze immer mehr.

Dennoch gibt es sie. Einen Rasentraktor beispielsweise erkennt man daran, dass der Motor vorne unter einer Motorhaube sitzt. Bei einem Aufsitzrasenmäher hingegen befindet sich der Motor in der Regel unterhalb der Sitzfläche. Daher sind diese Motoren auch etwas kleiner und leistungsschwächer als bei richtigen Rasentraktoren.

Ein weiterer Unterschiedlich liegt häufig im Wendekreis. Denn die etwas kleineren Aufsitzrasenmäher haben auch einen engeren Wendekreis und kommen daher auch in etwas schlechter zu erreichende Ecken.

Vorteil eines Rasentraktors ist, dass man hier in der Regel weiteres Zubehör hinzukaufen kann. Dadurch lassen sich z.B. Schneeschieber oder Schneefräsen für den Winter installieren. Dementsprechend wird der Kauf eine Rasentraktors natürlich etwas vielseitiger.

Kriterien für den Kauf von Aufsitzrasenmäher oder Rasentraktor

Die Kriterien für den Kauf eines Aufsitzrasenmähers oder eines Rasentraktors sind natürlich je nach Anforderung des Einzelnen unterschiedlich. Der Platzwart des Fußballvereins und der Hausbesitzer mit kleinen Garten im Hinterhof haben unterschiedlich Anforderungen an einen Mäher. Auf folgende Kriterien sollte man aber genauer achten.

Schnittbreite

Die Schnittbreite von Aufsitzrasenmähern beträgt teils schon unter 50 cm. Bei Rasentraktoren gibt es Modelle mit einer Schnittbreite von über einem Meter. Beim Mähen kann die Schnittbreite sehr entscheidend sein. Gerade für Gärten mit vielen Hindernissen und engen Wegen ist eine kleine Schnittbreite angebracht. So lässt es sich gut um die Hindernisse herum mähen. Bei großen ebenen Rasenflächen, kann die Schnittbreite nicht groß genug sein, denn hier spart man mit einer größeren Schnittbreite richtig zeit.

Wenderadius

Auch der Wenderadius ist vor allem für kleinere, verwinkelte Rasenflächen wichtig. Hier hilft ein enger Wenderadius beim manövrieren mit dem Aufitzrasenmäher. Mit einem sehr großen Wenderadius bleibt man schnell mal stecken und muss dann mühsam zurücksetzen.

Schnitthöhe

Die Schnitthöhe ist für viele Gartenbesitzer nicht so relevant wie zum Beispiel für den Platzwart des örtlichen Fußballvereins. Beim Spielen auf dem Rasen ist es nämlich schon entscheidend, ob der Rasen hoch oder tief geschnitten ist. Je nachdem läuft der Baller schneller oder langsamer über den Platz.

Auswurf

Beim Auswurf gibt es unterschiedliche Varianten. Grundsätzlich unterscheidet man Heckauswurf, Seitenauswurf und Frontmähwerk. Will man das gemähte Gras in einem Fangkorb auffangen, ist ein Heckauswurf ratsam. Gerade bei größeren Flächen ist dies sinnvoll, da man sonst eine Menge Zeit mit Harken verbring.

Motorleistung

Die Motorleistung eines Aufitzrasenmäher ist vor allem beim zu mähenden Gelände wichtig. Bei einer sehr ebenen Rasenfläche reicht ein kleiner Motor definitiv aus. Ist das Gelände aber sehr uneben und hügelig, kommt ein kleiner Motor teils schon an seine Grenzen. Daher solle bei unebenen Gelände eine hohe Motorleistung bevorzugt werden.

Auf was Sie beim Kauf eines Aufsitzrasenmähers achten sollten

Die Anschaffung eines neuen Aufsitzrasenmähers lohnt sich definitiv. Ein Aufsitzrasenmäher spart nämlich eine Menge Zeit bei der Gartenarbeit und dem ein oder anderen macht es auch noch richtig viel Spaß.
Wer sich allerdings einen Aufsitzrasenmäher kaufen möchte, sollte vorher einige Dinge beachten. So ein Mäher kostet nämlich meist schon einen vierstelligen Betrag. Günstige Modelle gibt es schon für 900 Euro. Die meisten Aufsitzrasenmäher kosten aber eher zwischen zwischen 2.000 und 3.000 Euro. Nach oben sind natürlich fast keine Grenzen gesetzt. Wem das aber fürs erste zu viel ist, der sollte vielleicht erstmal nach einem gebrauchten Aufsitzrasenmäher ausschau halten.

Grundsätzlich sollte man sich vor dem Kauf eines Aufsitzrasenmähers folgende Fragen stellen:

Gibt mein Rasen die Nutzung eines Aufsitzrasenmähers überhaupt her?

Ein Aufsitzrasenmäher eignet sich vorwiegend für größere Rasenflächen. Hier sollte man also schauen, ob die eigene Rasenfläche auch groß genug ist, denn sonst verbrennt man unnötig Geld, da die Zeitersparnis nur geringfügig höher ist als mit einem herkömmlichen Mäher. Als Faustregel gilt eine Rasenfläche von min. 500m².

Auch sollte die Rasenfläche gut zugänglich sein. Ist der Garten sehr verwinkelt oder befinden sich viele Beete, Bäume oder andere Hindernisse auf dem Rasen, kommt man mit dem neuem Aufsitzrasenmäher nur schlecht durch. Das führt dazu, dass viel nachgemäht werden muss und macht einen Aufsitzmäher schnell überflüssig. Die kleinsten Modelle haben eine Schnittbreite von 60 cm und sind ca. 100 cm breit. Dieser Meter sollte daher min. Platz sein zwischen zwei Hindernissen. Gehen Sie also vorher den Rasen ab und schauen, ob es viele Engstellen gibt.

Ist genug Platz für einen neuen Aufsitzrasenmäher?

Es sollte nicht nur genug Platz zwischen zwei Hindernissen sein. Auch ein geeigneter Platz zum Unterstellen sollte vorhanden sein. Ein Aufsitzrasenmäher sollte immer im trockenen stehen und vor allem im Winter einen sicheren Platz zum überwintern haben. Eine Garage oder eine ausreichend großer trockenen Schuppen ist Pflicht.

Schauen Sie also auch, ob sie überhaupt genug Platz haben für die Unterbringung eines Aufsitzrasenmäher. Informieren sie sich vor Kauf daher auch über die Maße ihres potenziellen Neukaufs.

Benötige ich weiteres Zubehör für meinen Aufsitzmäher?

Zubehör ist nicht immer notwendig, denn sie wollen ja eigentlich nur Rasen mähen. Bei den günstigen Modellen gibt es oft auch nur diese eine Möglichkeit. Doch einige Hersteller bieten diverses Zubehör führe ihre Aufsitzrasenmäher. Zum Beispiel kann ein Schneeschieber oder eine Schneefräse zusätzlich montiert werden. Das ist natürlich im Winter ein sehr nützliche Feature. Auch wäre vielleicht eine Anhängerkupplung ein interessantes Zubehör, um auch mal einen Anhänger zu ziehen. Oder wie wäre es mit einer Mulchfunktion, um den Rasenschnitt direkt zu Mulch zu verarbeiten und dem Rasen damit mit wichtigen natürlichen Nährstoffen zu versorgen.

Schauen Sie also vor Kauf eines Aufsitzrasenmähers, ob sie vielleicht die eine oder andere zusätzliche Funktion benötigen könnten. Da lohnt sich dann auch ein Euro mehr für einen Allrounder.